Im Zuge der Renovation wurde das Schulhaus nicht nur umfassend saniert, sondern auch um ein zusätzliches Stockwerk erweitert, um dringend benötigten Schulraum zu schaffen. Gleichzeitig erhielt das Gebäude eine komplett erneuerte Gebäudehülle, moderne Brandschutzabschnitte sowie eine Photovoltaikanlage. Da das ursprünglich veranschlagte Budget nicht vollständig ausgeschöpft wurde, konnten darüber hinaus weitere Verbesserungen umgesetzt werden: So wurden die Schulküche und das Lehrerzimmer erneuert, die Böden aufgefrischt und die Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht.
Gemeindepräsidentin Lydia Bähler würdigte in ihrer Ansprache insbesondere den Einsatz ihres Vorgängers Niklaus Rüegsegger sowie des Hauswarts Stefan Zürcher. «Dank eurem umsichtigen Planen und kostenbewussten Umsetzen dürfen wir heute ein in frischem Glanz erstrahltes Schulhaus zeigen», betonte sie. Ihr Dank richtete sich zudem an die beteiligten Handwerksbetriebe sowie an die verschiedenen Unterstützer des Projekts. Finanzielle Beiträge kamen unter anderem von verschiedenen Privatpersonen, der Albert Jenny-Stiftung und der Patenschaft für Berggemeinden. Deren Präsident, der ehemalige Ständerat Werner Luginbühl, zeigte sich erfreut über das gelungene Ergebnis und unterstrich die Bedeutung solcher Förderungen für ländliche Gemeinden.
Nicht unerwähnt blieb die Herausforderung, die Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebs zu organisieren. Hauswart Stefan Zürcher, der sich selbst augenzwinkernd als «Hüttenwart» bezeichnet, hob hervor, dass die Renovation trotz vieler Arbeiten in den Ferien für alle Beteiligten eine logistische Meisterleistung gewesen sei – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrpersonen, Handwerker und das Hauswartsteam.
Der offizielle Teil der Veranstaltung wurde von musikalischen Darbietungen der Kindergarten- und Schulkinder umrahmt. Unter der Leitung von Stefan Zürcher sorgten sie für eine herzliche und stimmungsvolle Atmosphäre und verliehen der Einweihung eine besonders persönliche Note.
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